Dezember 2012

Sowohl die Kantone Waadt und Wallis als auch der Bund haben den „Generellen Plan“ akzeptiert. Damit kann die konkrete Umsetzungsphase der 3. Rhone-Korrektion endlich beginnen.
Allerdings kam es aufgrund starken Drucks aus Landwirtschaftskreisen zu Plananpassungen, welche den gesetzlichen Spielraum arg strapazieren und den ehemals deklarierten Projektzielen widersprechen. Allem voran wurde der Projektperimeter seit 2008 stark verkleinert. Mit einem zweifelhaften Trick – herbeigezauberte Synergieeffekte mit Wasserkraftprojekten - werden Beschneidungen der Projekts auf unakzeptable Weise begründet.

Der Bund hat dem Plan im Grundsatz zugestimmt und es unseres Erachtens verpasst, klaren Konditionen für die Umsetzung und bezüglich Projektzielen festzulegen. So wird Rhone vivant sich weiterhin für eine ausgewogene Ausgestaltung des Projektes einsetzen müssen. Der Kampf für ein lebendige Rhone geht weiter.

Ergebnisse des unabhängigen Gutachtens

März 2012

Die Ergebnisse des unabhängigen Gutachtens, mit dem ermittelt werden soll, welche der beiden Varianten der 3. Rhonekorrektion vorzuziehen ist, sind bekannt. Nach Ansicht der unabhängigen Gutachter ist klar, dass die Variante einer modernen Gestaltung der Rhone einschliesslich umfangreicher Aufweitungen umgesetzt werden sollte. Die Variante der Projektgegner fällt also ins Wasser. Es ist in der Tat 2012 nicht mehr vorstellbar, einen Wasserlauf neu zu gestalten, indem seine Dämme erhöht und sein Bett vertieft werden. Der Staatsrat wird diese Diskussion also nicht wieder aufnehmen. Zur Erinnerung: Dieses Gutachten war von den Antragstellern bei einer Sitzung des Grossen Rates 2010 gefordert worden.

Es ist also höchste Zeit, zur Tat zu schreiten ... wann wird das Generelle Projekt GP-R3 vom Staatsrat genehmigt? Wann beginnen die Arbeiten?

Warten, warten, warten ...

Oktober 2011
Die aktuellen Neuigkeiten sind frustrierend ... keine Weiterentwicklung! Wir warten immer noch auf die  Ergebnisse des unabhängigen Gutachtens, das ein weiteres Mal ermitteln soll, welche der Varianten die geeignetere ist (Vertiefung oder Aufweitung). Der Staat Wallis muss die Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger gewährleisten und zeigen, dass er die Absicht hat, die Gesetze einzuhalten, wenn er eine Finanzierung durch die Eidgenossenschaft (das Projekt wird zu zwei Dritteln von der Eidgenossenschaft finanziert) erhalten möchte. Zudem muss er gesunden Menschenverstand beweisen, indem er einen vernünftigen Weg für diesen Kanton weist. Es steht fest, dass für das Projekt „Lebensraum Rotten“ die Variante für eine allgemeine Verbreiterung des Wasserlaufs so schnell wie möglich umgesetzt werden muss.
Das Projekt „Lebensraum Rotten“ kritisiert die Situation, die dem Kanton und der Bevölkerung von den Gegnern des Projekts auferlegt wird. Es sucht derzeit nach Lösungen, um die Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Flächen zu kompensieren. Zu diesem Thema müssten demnächst Ergebnisse mitgeteilt werden.

60% der Walliser unterstützen die 3. Rottenkorrektion

1. Juni 2011
Die Mehrheit der Walliserinnen und Walliser steht hinter der dritten Rottenkorrektion und wünscht eine schnelle Umsetzung. Dies zeigt eine neue Umfrage, die durch die Plattform Lebensraum Rotten in Auftrag gegeben und vom Meinungsforschungsinstitut MIS Trend ausgeführt wurde. Eine deutliche Mehrheit stuft dabei die Verluste an Landwirtschaftsfläche als akzeptabel ein. Die Plattform Lebensraum Rotten sieht sich damit in ihrer Arbeit in der betroffenen Region gut abgestützt.
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Die 3. Rhonekorrektion jetzt beginnen!

März 2011
Nach einer 15 Jahre dauernden Prozedur hat die 3. Rhonekorrektion noch immer nicht begonnen und die Sicherheit der Bevölkerung in der Rhoneebene ist weiterhin nicht gewährleistet. An der Sitzung des Grossen Rates hat der WWF daran erinnert und dem Staatsratsmitglied Jacques Melly ein besonderes Bild geschenkt. Nach Ansicht der Natur- und Umweltschutzorganisation muss der Staatsrat jetzt die Verantwortung übernehmen und handeln.
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Wolfo an der Rhone

Ein Comic ohne Text, mit dem die Kinder für die Problematik der Flüsse in der Schweiz sensibilisiert werden sollen. Die Geschichte beginnt im Eifischtal, folgt dann der Rhone und endet am Genfersee.
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Pressemitteilung

Umfrage

Flyer "Gebt dem Rotten mehr Raum"