Die Hochwasser-Problematik

Die letzten katastrophalen Hochwasser erlebte die Schweiz im August 2005, als zahlreiche Fliessgewässer und Kanäle über die Ufer traten. 2000 brachte ein beeindruckendes Rhone-Hochwasser die Dämme an mehreren Stellen zum Bersten, was eine Überschwemmung der Ebene und enorme Schäden zur Folge hatte.
In den vergangenen Jahrzehnten haben die Bedürfnisse der Wirtschaft, der Landwirtschaft und der Siedlungszonen verschiedene Probleme hinsichtlich des Hochwasserschutzes geschaffen. Es ist in der Tat nicht möglich, Flüsse und Bäche dadurch zu zähmen, dass man sie in zu enge Betten zwängt und ihre Ufer einbetoniert. Dies hat sogar einen gegenteiligen Effekt: Die Überschwemmungsrisiken wachsen, während der natürliche Wert dieser Fliessgewässer abnimmt.

Der Effekt:

- die Kanäle und Dämme erhöhen die Fliessgeschwindigkeit des Wassers und die Hochwasserspitzen
- eine starre Verbauung, die schliesslich weicht, verursacht schwere Schäden
- kanalisierte Flussläufe bilden künstliche und monotone Landschaften und sind, was Natur und biologische Vielfalt angeht, „Wüsten“

Ausserdem führt im Falle der Rhone, deren Abflussregime durch grosse Stauseen gestört ist, die Turbinierung in Verbindung mit den Wasserkraftwerken täglich zu unnatürlichen Pegelschwankungen, dem sogenannten Schwall und Sunk.

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Rhone-Hochwasser 2000

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